Wärmepumpen-Rechner Deutschland 2026
Geben Sie Fläche und Zustand des Hauses an und womit Sie heute heizen. Der Rechner leitet die Heizlast ab, schlägt die passende Wärmepumpenleistung vor, vergleicht die Jahreskosten aller gängigen Wärmequellen in Deutschland und sagt, ob sich die Investition rechnet.
Benötigte Leistung
9,5 kW
Empfohlene Wärmepumpenleistung
Heizlast des Hauses
10,1 kW
Spezifische Heizlast
84 W/m²
Äquivalente Volllaststunden
2.108 h
Reale Jahresarbeitszahl (JAZ)
2,8
Tage im Jahr mit Heizstab
0 Tage
Stromverbrauch der Wärmepumpe
8.742 kWh
Pufferspeicher / Warmwasserspeicher
190 / 240 l
Lohnt sich eine Wärmepumpe für Sie?
Nein, mit diesen Parametern lohnt sich eine Wärmepumpe nicht
- Der Betrieb der Wärmepumpe würde mehr kosten als Ihre jetzige Heizung.
- Der Wechsel in einen Wärmepumpentarif senkt die Betriebskosten spürbar. Schalten Sie ihn in den erweiterten Einstellungen zu.
- Ein System mit 55 °C und mehr senkt die Effizienz. Größere Heizkörper oder eine Fußbodenheizung verbessern das Ergebnis deutlich.
Amortisation und Kosten
Amortisiert sich nicht
Amortisationszeit
Jährliche Ersparnis
-2 €
Kosten heute → Kosten mit Wärmepumpe
3.432 € → 3.435 €
Preis je kWh Wärme
0,14 € → 0,14 €
je kWh Wärme
Nettoinvestition nach Förderung
29.200 €
CO₂-Einsparung: 2,5 t/Jahr
Was das bedeutet: Gegenüber Ihrer jetzigen Heizung (erdgas) würden Sie nichts sparen — der Betrieb der Wärmepumpe wäre teurer.
Woran es hängt
- Die Wärmepumpe lohnt sich, sobald der Brennstoffpreis (erdgas) über 0,116 €/kWh steigt.
- Sie lohnt sich, sobald der Strompreis unter 0,37 €/kWh fällt.
Die Schwellen sind Richtwerte und ohne Preissteigerung gerechnet.
Jahreskosten nach Wärmequelle
- Scheitholz1.922 €
- Pellets2.175 €
- Kohle2.596 €
- Fernwärme3.190 €
- Heizöl3.249 €
- Erdgas3.432 €
- Wärmepumpe3.435 €
- Elektrische Direktheizung9.171 €
Monatliche Heizkosten
Kumulierter Zahlungsstrom
Vergleich aller Energieträger
| Wärmequelle | Jahreskosten | Preis je kWh Wärme | CO₂ pro Jahr |
|---|---|---|---|
| Scheitholz | 1.922 € | 0,078 € | 0,7 |
| Pellets | 2.175 € | 0,089 € | 0,8 |
| Kohle | 2.596 € | 0,106 € | 12,6 |
| Fernwärme | 3.190 € | 0,13 € | 6,9 |
| Heizöl | 3.249 € | 0,132 € | 7,3 |
| Erdgas | 3.432 € | 0,14 € | 5,4 |
| Wärmepumpe | 3.435 € | 0,14 € | 2,9 |
| Elektrische Direktheizung | 9.171 € | 0,374 € | 8,3 |
Energiepreise geprüft zum 2026-01-01
Wärmepumpe und Photovoltaik
Wenn Sie Photovoltaik haben oder planen, deckt Eigenstrom einen Teil des Betriebs. Im Winter ist davon aber wenig da — deshalb rechnen wir konservativ.
Zum Photovoltaik-RechnerWärmepumpentarif
§ 14a EnWG — Wärmepumpentarif mit separatem Zähler (Modul 2)
Voraussetzungen: Eigener Zählpunkt und steuerbare Verbrauchseinrichtung nach § 14a EnWG. Der Netzbetreiber darf die Leistung bei Bedarf dimmen, dafür gelten reduzierte Netzentgelte.
§ 14a EnWGFörderung
BEG / KfW 458
30 % Grundförderung, dazu 20 % Klimageschwindigkeits-Bonus beim Tausch einer alten Öl- oder Gasheizung und 30 % Einkommensbonus bei zu versteuerndem Haushaltseinkommen bis 40 000 €. Gedeckelt auf 70 % von höchstens 30 000 € förderfähigen Kosten, also maximal 21 000 €.
Details zum ProgrammDie Berechnung ist unverbindlich und beruht auf den eingegebenen Werten sowie Durchschnittsparametern für Deutschland (Klimadaten, Energiepreise, Installationskosten). Tatsächlicher Verbrauch und Ersparnis hängen vom konkreten Gebäude, der Hydraulik, der Regelung und dem Fachbetrieb ab. Sie ersetzt weder eine Heizlastberechnung noch ein Angebot.
So wird die Amortisation einer Wärmepumpe berechnet
Die Berechnung läuft in vier Schritten. Zuerst wird aus beheizter Fläche und Gebäudestandard die Heizlast in kW abgeleitet — die Leistung, die das Haus am kältesten Tag des Jahres braucht. Die spezifische Heizlast reicht von 15 W/m² beim Passivhaus bis 200 W/m² beim ungedämmten Altbau und wird um Raumhöhe, Normaußentemperatur Ihrer Region und eine eventuelle Wärmerückgewinnung korrigiert.
Aus Heizlast und Gradtagzahlen ergibt sich der jährliche Heizwärmebedarf, dazu kommt der separat berechnete Warmwasserbedarf nach Personenzahl. Die Summe ist die Nutzwärme — der gemeinsame Nenner, den jede Wärmequelle liefern muss, ob Gaskessel oder Wärmepumpe.
Die Effizienz der Wärmepumpe (SCOP) wird nicht geschätzt, sondern aus Vorlauftemperatur und Wärmepumpentyp abgeleitet. Eine Fußbodenheizung mit 35 °C liefert einen deutlich höheren SCOP als Heizkörper mit 55 °C — das ist der stärkste Hebel der ganzen Rechnung. Der Datenblattwert wird zusätzlich auf die reale Jahresarbeitszahl reduziert und um den Anteil des Heizstabs unterhalb des Bivalenzpunkts ergänzt.
Zum Schluss werden die Jahreskosten aller Quellen auf dieselbe Wärmemenge umgerechnet, von den Kosten der heutigen Heizung die der Wärmepumpe abgezogen und die Differenz der um die Förderung reduzierten Investition gegenübergestellt. Strom und Brennstoff verteuern sich dabei unterschiedlich schnell — genau in dieser Differenz liegt der Kern der Entscheidung.
Warum der Rechner weder Heizlast noch SCOP abfragt
Die meisten Rechner am Markt verlangen gleich im ersten Feld die Heizlast in kW und den SCOP. Das sind zwei Zahlen, die ein normaler Hausbesitzer nicht kennen kann — und eine Schätzung ins Blaue verfälscht das ganze Ergebnis.
Wir leiten sie aus Angaben ab, die man kennt: Fläche, Baujahr und Zustand des Hauses, Art der Heizflächen. Wer die Heizlast aus dem Projekt kennt, kann sie in den erweiterten Einstellungen überschreiben — der Rechner nimmt dann diesen Wert.
Wann sich eine Wärmepumpe nicht lohnt
Es gibt drei Fälle, in denen der Rechner mit Nein antwortet. Erstens das ungedämmte Haus mit alten Heizkörpern, das rund 65 °C Vorlauf braucht — dort fällt die Jahresarbeitszahl unter 3 und die Ersparnis verschwindet. Zweitens ein billiger heutiger Brennstoff: Wer mit eigenem Holz oder sehr günstigem Gas heizt, wird pro kWh Wärme mit Strom nicht darunter kommen. Drittens eine im Verhältnis zum kleinen Wärmebedarf zu hohe Investition, typisch beim kleinen, gut gedämmten Haus.
Der Rechner sagt das offen und mit Begründung. Eine ehrliche Antwort ist uns wichtiger, als jeden in ein Anfrageformular zu schicken.
Förderung BEG / KfW 458 und Tarif § 14a EnWG
Die Förderung senkt die Nettoinvestition und verkürzt damit die Amortisation, ändert aber nichts an der jährlichen Ersparnis. Im Rechner schalten Sie sie zu und tragen den Betrag ein, auf den Sie Anspruch haben — eine Schätzung nach den aktuellen Programmregeln ist vorbelegt.
Ein vergünstigter Stromtarif verändert dagegen die jährliche Ersparnis selbst, und zwar deutlich. Wir rechnen ihn inklusive des höheren Grundpreises, der dazugehört — sonst sähe der Tarif günstiger aus, als er tatsächlich ist.
Häufige Fragen
Welche Wärmepumpenleistung brauche ich?
Die benötigte Leistung ergibt sich aus der Heizlast plus einem Zuschlag für die Warmwasserbereitung. Für ein übliches Einfamilienhaus in Deutschland sind das meist 6 bis 12 kW. Luft-Wasser-Geräte werden etwas kleiner ausgelegt, weil der Spitzenbedarf an den kältesten Tagen vom Heizstab gedeckt wird — das ist günstiger als eine überdimensionierte Anlage, die den ganzen Winter taktet.
Was ist der SCOP und warum fragt der Rechner ihn nicht ab?
Der SCOP ist die jahreszeitbedingte Leistungszahl — wie viele kWh Wärme die Anlage übers Jahr aus einer kWh Strom erzeugt. Er hängt vor allem von der Vorlauftemperatur ab, deshalb leiten wir ihn daraus ab, ob Sie Fußbodenheizung oder Heizkörper haben. Den Datenblattwert reduzieren wir zusätzlich auf reale Messverhältnisse.
Lohnt sich eine Wärmepumpe statt eines Gaskessels?
Das hängt vom Verhältnis der Strom- und Gaspreise ab und davon, welche Vorlauftemperatur Ihr Haus braucht. Im gut gedämmten Haus mit Fußbodenheizung ja, im ungedämmten Haus mit alten Heizkörpern in der Regel nicht. Der Rechner vergleicht beide Quellen bei gleicher Wärmemenge und nennt ein konkretes Ergebnis.
Wie werden die Warmwasserkosten berechnet?
Nach Personenzahl, Tagesverbrauch pro Person und der Differenz zwischen Speicher- und Kaltwassertemperatur, einschließlich der Speicherverluste. Warmwasser hat eine eigene Arbeitszahl, weil es immer auf eine höhere Temperatur erwärmt wird als das Heizwasser.
Was ist der Bivalenzpunkt?
Die Außentemperatur, unterhalb derer die Leistung der Wärmepumpe nicht mehr reicht und der Heizstab zuheizt. Je niedriger er liegt, desto weniger Strom wird mit einem Wirkungsgrad von 1 verbraucht — dafür muss die Anlage größer und teurer sein.
Wie genau sind die Brennstoffpreise im Rechner?
Die Preise sind zum unter dem Ergebnis genannten Datum geprüft und stammen aus öffentlichen Preislisten und Durchschnitten. Bei Kohle, Scheitholz und Pellets ist die regionale Streuung groß, deshalb lassen sich alle Preise in den erweiterten Einstellungen überschreiben.